Im Kampf um die Arktis. Konflikte mit Klötzchen oder Greenpeace vs Shell

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LEGO. Don't let Shell play with the Artic.In den letzten Tagen wurden wir immer wieder auf den aktuellen „Konflikt“ zwischen Greenpeace Deutschland/International und Shell aufmerksam gemacht. Dabei bedient man sich (auch in der Kommunikation) der Marken LEGO und Shell.

Die einen, um die eindeutig vorhandenen Probleme der Umweltzerstörung/-verschmutzung anzuprangern, die anderen, weil Shell eben eine Marke ist, die in LEGO-Bauten und -Sets seit über 40 Jahren immer wieder zum Einsatz kommt. Siehe hierzu BrickLink: http://www.bricklink.com/search.asp?q=shell

Es gibt dazu sowohl eine Kampagnenseite, Blogposts, unzählige Threads in LEGO-Fan-Gruppen, auf Greenpeace-Seiten direkt und bei Facebook und seit heute auch einen sehr gut gemachten Videofilm auf dem Youtube-Channel von Greenpeace:

UPDATE: Falls das Youtube-Video offline gehen sollte (Warner Bros. hat angeblich sein Copyright angemeldet und in einigen Fällen hat Youtube bereits die Kopien entfernt), so ist hier das Video noch einmal auf Vimeo:

UPDATE 2 – das Vimeo-Video wurde inzwischen gelöscht, Copyright-Verstoß. Das Youtube-Video (s.o.) funktioniert aber weiterhin …

Das ist natürlich für das BrickCamp ein Thema. Und darüber hinaus. Umweltschutz geht uns alle an! Wir haben sowohl Greenpeace, Shell als auch LEGO direkt angeschrieben und zum BrickCamp eingeladen. Daher wird sich dieser Artikel immer weiter entwickeln, wenn wir entsprechende Antworten erhalten haben (oder diese auch ausbleiben…).

Die LEGO Group hat dazu bereits Stellung bezogen, siehe hier: http://aboutus.lego.com/de-de/news-room/2014/july/lego-group-comment-on-greenpeace-campaign

Für uns ist es natürlich auch wichtig zu wissen, was LEGO-Fans, …, Autofahrer und alle anderen LeserInnen über dieses Thema denken? Ist LEGO als Unternehmen hier in der Verantwortung? Ist es eine schleichende Invasion des Kinderzimmers?
Wer hierzu etwas beitragen möchte, bitte die Kommentarfunktion nutzen!

Oliver Berger
"LEGO® emotionalisiert, transportiert in Sekundenschnelle Geschichten und spricht Menschen über alle Generationen hinweg an. Damit ist es ein hoch spannendes Marketingtool. Beim BrickCamp haben wir die Möglichkeit, Ideen und Strategien für Storytelling, Content Marketing und ein höheres User-Engagement zu beleuchten und zu hinterfragen sowie einen Austausch auf professioneller Ebene zu pflegen."
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3 Thoughts on “Im Kampf um die Arktis. Konflikte mit Klötzchen oder Greenpeace vs Shell

  1. Bei aller Sympathie für LEGO ist die Stellungnahme zum aktuellen Disput eine Farce. Wortreiche PR-Hülsen – und das sage ich, obwohl oder gerade weil ich selbst vom PR-Fach bin – die nicht hilfreich sind für die Diskussion. Sich darauf auszuruhen, als Spielzeughersteller per definitionem einen „einzigartigen Beitrag“ (gähn) dazu zu leisten, die Welt positiv zu beeinflussen, ist lame. Ich vermag nicht zu beurteilen, wie die Beziehungen zwischen Shell und LEGO sich darstellen und wieviel LEGO in diesem Zusammenhang anzulasten ist. Aber von einer brauchbaren Stellungnahme hätte ich erwartet, dass Argumente geliefert werden für die Kooperation mit Shell. Oder dass aufgezeigt wird, wie man sich als Hersteller von Plastikspielzeug sehr wohl für die Umwelt einsetzt. Das geht auch, ohne aufgeregt und entschuldigend zu wirken. Dass man stattdessen irgendein blabla aus der Schublade zieht und nicht mehr für die Diskussion übrig hat, ist einfach schade.

    • Hej!

      Danke für Deinen Kommentar. Ich denke auch, man könnte im Hinblick auf die Pressemitteilung sicher einiges besser machen, gerade den Aspekt „was tut LEGO eigentlich für den Erhalt der Umwelt“ finde ich gelungen.

      Aus unserer (Team von http://bricktopia.de) Sicht ist die ganze Aktion (gegen LEGO und) Shell auch deshalb unglücklich, weil man hier sprichwörtlich „den Bock zum Gärtner“ macht. Nicht LEGO gefährdet die Arktis, sondern Shell.

      In diesem Artikel in der W&V wird die „Text-Bild-Schere“ angeführt, in den Kommentaren von Plakativismus gesprochen … das trifft es ganz gut, denn alle Autobesitzer z.B. sind sicherlich gefährlicher für die Arktis als LEGO.

      Vielleicht ist LEGO auch ein Baustein im ganzen Konstrukt, aber hier „pars pro toto“ an die Sache ranzugehen ist -vor allem ohne die Kampagne auf Zahlen zu stützen- ein bestenfalls unglücklicher Weg, der auch dazu geeignet ist, Menschen aufgrund ihrer Sympathie für LEGO von Greenpeace abzurücken.

  2. Auch wenn Greenpeace LEGO-Elemente wirklich auf hohem Niveau benutzt (Filme und Grafiken auf den Greenpeace-Seiten sind super!), ist langsam ein Punkt erreicht, wo man sich aus dieser Kampagne zurückziehen sollte/müsste.

    Natürlich muss die Arktis bewahrt werden und wir alle (LEGO inklusive) sollten alles uns Mögliche tun, die Umwelt zu schützen und die Erde zu bewahren. Aber man sollte „den Bock nicht zum Gärtner“ machen. Wie Greenpeace selber schreibt, „we love LEGO …“, so sollten sie hier ihre Botschaft direkt an Shell richten und nicht weiter einen Zusammenhang konstruieren, der so nicht existiert.

    Auf dieser Aktionsseite von Greenpeace kann man sich nun eine eigene LEGO-Minifigur erstellen, die man dann via Social Networks teilen und so auf die „Rettet die Arktis“ Aktion hinweisen kann.

    Hier stellt sich IMHO die Frage, ob Greenpeace hier nicht zu weit geht und Copyrights von LEGO verletzt. Eine Frage, der wir aktuell nachgehen.

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